Die üblichen Verdächtigen, und ein Robotiker

Wednesday, April 13. 2005

Wie bereits bei einigen der üblichen Quellen verbreitet wurde gibt es da diese dubiose Konferenz, die sogar automatisch erzeugte Paper ohne echten Inhalt annimmt …

Wer würde denn auf einer solchen Veranstaltung überhaupt etwas veröffentlichen wollen? Tja… Ist aber nicht so wild, die meisten anderen Wissenschaftler wissen ja, dass man solche Paper nicht ernst meint sondern einfach mal Urlaub auf kosten der AG oder des Instituts machen will, so dass man sich für eine solche Veröffentlichung nicht allzusehr schämen muss.

Wahn und Pfusch an allen Ecken und Enden

Thursday, March 10. 2005

Ein schöner Artikel, der den Punkt genau trifft: Deutsche Erziehungswissenschaftler sind im Allgemeinen unwissenschaftliche Pfuscher. Vielleicht sollte ich in Zukunft nicht mehr die Wirtschafts-, sondern die Erziehungswissenschaftler als nächste Verwandte der Softwareingenieure betrachten, über die wird viel zu wenig geschimpft, dabei würden sie es wirklich verdienen. Besonders nett finde ich den Schluss des Artikels:

Angesichts der hohen Ablehnungsquote sieht sich die Förderorganisation zu einer für die Disziplin peinlichen Stellungnahme genötigt: Leider könne die DFG im Fall der Erziehungswissenschaften keine »Kompromisse bei den üblichen Qualitätskriterien machen«.
Denn gewöhnlich, gewöhnlich lässt sich die DFG nicht verarschen.

Und, passend, ganz frisch aus dem RSS-Reader: Um die Studierendenquote der künftigen Jahrgänge zu erhöhen will die GEW anscheinend zukünftig ErzierherInnen an FHs ausbilden lassen, Berufsschulen sind ihnen zu inkompetent. Also, sehe ich das richtig – Kindergärterinnen bräuchten in Zukunft ein Fachabitur?

Die Blogger-Bild und ihre Schmalspurstudenten

Tuesday, February 22. 2005

Neuer Hochschulblödsinn bei der Blogger-Bild. Heute werben sie für BWL-Vordiplome parallel zur Schulzeit, einsteigen kann man ab der 8. Klasse, die Abbrecherquoten sind mit 50% nicht wirklich höher als in einem normalen Vordiplom – ob das mehr über die Vorzüge dieses Ansatzes oder eher etwas über das Niveau eines BWL-Studiums aussagt lassen wir mal besser offen. Aber immerhin kann man so mit 22 schon sein Diplom haben, denn wie immer wieder festgestellt wird braucht Deutschland jüngere Absolventen.


Besonders in den Wirtschaftswissenschaften, denn die haben nützliche Fähigkeiten und sind viel zu selten.